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Reden der Zentralbankchefs stehen im Rampenlicht

Die Europäische Zentralbank EZB-Präsident Mario Draghi bleibt hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung der EU optimistisch und gibt niedrige Zinsen, stabiles Wirtschaftswachstum und hohe Bankenkredite als Gründe dafür an. Seine hawkischen Kommentare stärkten den Euro:

„Alle Zeichen stehen zurzeit für eine stärkere und wachsende Wirtschaft der Eurozone. Deflationäre Kräfte wurden von reflationären ersetzt,“ sagte Draghi.

Er kommentierte auch die Inflationsgespräche, wobei er vorsichtig blieb und andeutete, dass die Zinspolitik nicht im Gleichschritt mit der wirtschaftlichen Erholung gehen müsse.

Die Märkte erfreuten sich vor Ende dieses Monats eines leichten Anstiegs des Euro gegenüber dem US-Dollar. Der Euro reagierte auf die Rede Draghis mit Gewinnen gegenüber den meisten Hauptwährungen und der EURUSD steht aktuell bei $1.124.

Die Federal-Reserve-Vorsitzende Janet Yellen wird heute ebenfalls eine Rede halten und die Märkte erwarten von ihr eine detailliertere Übersicht über den Stand und die Aussichten der amerikanischen Wirtschaft. Gerüchte über weitere Zinserhöhungen werden wohl erst wieder später im Jahr aufkommen.

Die Zinsrate der Fed steht zurzeit bei 1.25% und Ökonomen glauben, dass weitere Zinserhöhungen die Wirtschaft zusätzlich stimulieren werden. Frau Yellen ist zuversichtlich, dass sie ihre Amtsperiode bei der Fed, die im Februar 2018 abläuft, ohne Probleme beenden wird.

Der Dollar wartet währenddessen auf mehr Klarheit über den Inflationsprozess.

Von Kevin LiMarket Analyst, Avatrade

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